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Vortrags-CD:
‘Kundalini’
die urschöpferische Kraft im Menschen

BrunnenCD

In der höchsten shivaitischen Geisteswissenschaft wird die sogenannte Kundalini als die Basisenergie aller Schöpfung erfasst. Auch die neueste Astrophysik spricht von einer solchen Energie, erfasst sie aber nicht als wesenhaft.
Damit ist ein kritisches Moment angesprochen.
Im Lichte der alten Hochkulturen zeigt sich nämlich nicht nur das Werk, die Werkwelt, sondern es zeigen sich die wirkenden Kräfte, die Wege und Richtungen und dahinter, Impuls gebend, Idee und Wille, Wort und Konzept und wieder dahinter die im universellen Organismus schöpferisch wirkende kosmische Intelligenz, die göttliche Wesenheit.

Im Anfang das Wort und das Wort bei Gott und das Wort selbst Gottheit. Alles, was geworden ist, ist geworden aus demselben. Nichts ist geworden ohne dasselbe.
Diese urchristlichen Worte einer verborgenen Wissenschaft vom Kosmos und dem Menschen ist in Übereinstimmung mit der ältesten Lehre Shivas.
Die Kundalini ist die Gottheit, die sich aus dem eigenen Quell-Sein in Form des alle Vibrationen umfassenden Wortes OM (Vak, das Wort) in unfassbar viele Konsonanten und Vokale oder Energiekombinationen im All ausbreitet.
Kundalini wird auch Shakti genannt. Dieses ist sowohl die Bezeichnung der hochgeehrten Göttin wie auch der Energie, die allen Welten und Wesen zugrunde liegt. Das Wort umfasst beides, weil diese Sprache von einem Bewusstsein zeugt, in welchem Werkwelt, wirkende Energie und wollende selbstbewusste Gottheit oder Wesenheit noch gesund in ihrer Einheit erfasst werden.
Wenn wir mit Kundalini arbeiten wollen, müssen wir genau diesen gesunden ganzheitliche Standpunkt einnehmen.
Das ist eine grosse Schwelle.
Da wir uns aber auch an einer grossen Schwelle zu einer neuen hoffnungsvollen Epoche befinden, dürfen wir es wagen, uns frei, forschend in höhere Ebenen des Bewusstseins zu bewegen.
Shin

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